Termine



03.02.2017 - 13:00 Uhr - Sankt Petri - Dortmund - Orgel



03.02.2017 - 17:00 Uhr - Pauluskirche - Bochum - Orgel



05.02.2017 - 17:00 Uhr - Dorfkirche - Moers - Piano Solo



15.02.2017 - 20:15 Uhr - Steinbruch - Duisburg - New Incident



17.02.2017 - 13:00 Uhr - Sankt Petri - Dortmund - Orgel



17.02.2017 - 17:00 Uhr - Pauluskirche - Bochum - Orgel



03.03.2017 - 13:00 Uhr - Sankt Petri - Dortmund - Orgel



03.03.2017 - 17:00 Uhr - Pauluskirche - Bochum - Orgel



15.03.2017 - 20:15 Uhr - Steinbruch - Duisburg - New Incident



29.03.2017 - Steinbruch - Duisburg - New Incident



16.06.2017 - 13:00 Uhr - Sankt Petri - Dortmund - Orgel



16.06.2017 - 17:00 Uhr - Pauluskirche - Bochum - Orgel



16.06.2017 - 19:30 Uhr - Sankt Joseph - Duisburg - Orgel



12.08.2017 - Sankt Anna - Gelsenkirchen - Orgel



13.08.2017 - Ev. Kirche - Xanten - Orgel



08.09.2017 - 13:00 Uhr - Sankt Petri - Dortmund - Orgel



08.09.2017 - 17:00 Uhr - Pauluskirche - Bochum - Orgel



08.09.2017 - 19:30 Uhr - Sankt Joseph - Duisburg - Orgel



09.09.2017 - 18:00 Uhr - Pauluskirche - Hamm - Orgel



22.12.2017 - 13:00 Uhr - Sankt Petri - Dortmund - Orgel



22.12.2017 - 17:00 Uhr - Pauluskirche - Bochum - Orgel



22.12.2017 - 19:30 Uhr - Sankt Joseph - Duisburg - Orgel







Kompositionen des Ruhrgebiets

Komponisten und Kompositionen des Ruhrgebiets – Vom Mittelalter bis heute



„Originelle Geschichten über Musik und Musiker“ titelt Rudolf Hermes in der WAZ Duisburg vom 8. August 2014: „Mit einem ungewöhnlichen Konzept trat Dr. Hans-Joachim Heßler beim »Sommerlichen Orgelkonzert« in der Hamborner Friedenskirche an. Bei ihm drehte sich alles um »Komponisten und Kompositionen des Ruhrgebiets vom Mittelalter bis heute«. Geographisch konzentriert sich Heßler auf Essen, Dortmund und Duisburg und geht dabei auch einen Weg durch die Jahrhunderte. Vom Werdener Damenstift wechselte er […] in das Dortmund der Renaissance. […] [Es gibt] Wissenswertes, zum Beispiel dass die Melodien »Wie schön leuchtet der Morgenstern« oder »Wachet auf, ruft uns dies Stimme« vom Dortmunder Philipp Nicolai stammen. Oder dass Jacques Offenbachs Cello-Lehrer Joseph Alexander Professor an der alten Duisburger Universität war. Hübsch sind auch die Berichte des Duisburger Rechtsanwaltes Adolf Lentz über seinen Freund, den berühmten Komponisten Max Reger, der [ihm] sogar die »Träume an Kamin« gewidmet hat. Heßler betont die harmonischen Wagnisse dieses […] Stückes nachdrücklich. Zum Abschluss gibt es zweimal »Heßler pur«: »In seiner Impression Nr. 1« kombiniert er Orgelklänge mit zugespieltem Großstadtlärm, und in »Ritmico« greift er orientalische Rhythmen und Melodien auf. Wie er da mit der rechten Hand auf diversen Perkussionsinstrumenten trommelt, während die linke Hand und die Füße die Orgel bedienen ist schon eindrucksvoll.“



„Mit teilweise ungewohnten Klängen überraschte Hans-Joachim Heßler […] die Konzertbesucher in der Martinskirche in der Innenstadt. Im Rahmen des Kulturprogramms, mit dem die evangelische Kirche den 50. Geburtstag der Steinmann-Orgel der Martinskirche feiert, war der Musikwissenschaftler, Pianist, Organist und Komponist nun als Gastinterpret an der Orgel zu erleben. […] Sein Programm, das er übrigens auch moderierte, spannte den Bogen von Klängen, die im Essener Damenstiftes des Mittelalters entstanden sind, über Studien aus der Kompositionslehre des Dortmunder Musiktheoretikers Friedrich Beurhaus und seines Schülers am dortigen Gymnasium, Philipp Nicolai, aus der Renaissance über die Romantik im Ruhrgebiet bis hin zu zeitgenössischen Klängen aus der eigenen Feder. Mit Hilfe von Einspielungen von Vokalpassagen bei den Beiträgen alter Musik, die mit improvisatorischen Orgelfarben ergänzt wurden oder Alltagsgeräuschen und selbst gespieltem Schlagwerk bei der zeitgenössischen Musik wurde das Orgelspiel um extravagante Zugaben bereichert. […] Auch die ursprünglich für zwei tiefe Streichinstrumente gedachten Variationen des in Duisburg tätigen Joseph Alexander, der einst Lehrer des ungleich berühmteren Jacques Offenbach war. […] Aber auch der Klavier-Fuge des von Robert Schumann geschätzten und aus Dortmund-Hörde stammenden Romantikers Daniel Friedrich Eduard Wilsing gab Hans-Joachim Heßler eine sehr persönliche Note in diesem ohnehin ungewöhnlich vielgestaltigen Programm. […] Das bot […] ein Konzerterlebnis jenseits der sonst üblichen Repertoire-Pfade. Dabei wurde auch deutlich, dass die Musik im Ruhrgebiet auf eine lange Tradition zurückblicken kann“ (Gerd-Heinz Stevens in der WAZ vom 20.04.15).



Orgelkonzerte

u. a. mit Werken von Hans-Joachim Heßler



Orgelkonzerte



Wave Atlas

7. September 2013 - 19:30 Uhr


Tischlerei Dieter Stein HolzDesign/

Tischlerei Kassel Die Möbelwerkstatt

Oderstraße 9

47506 Neukirchen-Vluyn



Ein musikalisches Ruhrepos für Jazz-Sextett und Frauenchor - von Dr. Hans-Joachim Heßler, mit Matthias Schubert am Tenorsaxophon.



„Wave Atlas“ heißt der Titel des jüngsten Projektes des renommierten und vielseitigen Duisburger Komponisten und Tastenvirtuosen Joachim Heßler. Wave Atlas kartographiert die Ausbreitung der Schallwellen („Waves“) anhand einiger (musikalischer) Heldinnen und Helden des Ruhrgebiets vom 10. bis ins 20. Jahrhundert, von Essen über Dortmund, Mülheim und Duisburg bis an den Niederrhein nach Neukirchen-Vlyn. Jede Zeit strebt nach Erkenntnis, Lebendigkeit, Wahrheit und danach, etwas Bleibendes zu hinterlassen. Ähnlich wie im Roman Cloud Atlas von David Mitchell greifen auch in Wave Atlas sechs Geschichten ineinander, welche zusammengenommen einen Zeitraum von mehr als 1000 Jahren überspannen. Es entsteht ein filigranes Gewebe aus Zitaten und musikalischen Verweisen. Die Schallwellen überlagern und beeinflussen sich gegenseitig, bis schließlich etwas Neues entsteht. Jede Zeit beeinflusst die nachfolgenden Zeiten. Jedes Jahrhundert die nachfolgenden Jahrhunderte.



Mitwirkende:

Matthias Schubert – Tenorsaxophon

Bernd Kullack – Violine

Thorsten Töpp – Gitarren

Hans-Joachim Heßler – Klavier, Computer

Oliver Birk – Schlagwerk

Ludger Schmidt – Violoncello



Es singen Studentinnen des Instituts für Musik der Universität Dortmund sowie Sängerinnen des Kammerchors der Universität Duisburg/Essen (Einstudierung: Lina Küppers)