Termine



20.07.2018 13:00 Uhr Sankt Petri Dortmund

24.08.2018 13:00 Uhr Sankt Petri Dortmund

07.09.2018 13:00 Uhr Sankt Petri Dortmund mit Birdy Steppuhn

07.09.2018 17:00 Uhr Pauluskirche Bochum mit Birdy Steppuhn

14.09.2018 13:00 Uhr Sankt Petri Dortmund mit Thorsten Töpp

14.09.2018 17:00 Uhr Pauluskirche Bochum mit Thorsten Töpp

14.09.2018 19:30 Uhr Sankt Joseph Duisburg mit Thorsten Töpp

28.09.2018 13:00 Uhr Sankt Petri Dortmund

12.10.2018 13:00 Uhr Sankt Petri Dortmund

12.10.2018 17:00 Uhr Pauluskirche Bochum

12.10.2018 19:30 Uhr Sankt Joseph Duisburg

16.11.2018 19:00 Uhr Ev . Kirchengemeinde Hochdahl Düsseldorf "Von Finnland bis in die Türkei"

23.11.2018 13:00 Uhr Sankt Petri Dortmund

23.11.2018 17:00 Uhr Pauluskirche Bochum

21.12.2018 13:00 Uhr Sankt Petri Dortmund mit Ludger Schmidt

21.12.2018 17:00 Uhr Pauluskirche Bochum mit Ludger Schmidt

21.12.2018 19:30 Uhr Sankt Joseph Duisburg mit Ludger Schmidt





Orgelkonzerte

u. a. mit Werken von Hans-Joachim Heßler



Orgelkonzerte



Kompositionen des Ruhrgebiets

Komponisten und Kompositionen des Ruhrgebiets – Vom Mittelalter bis heute



„Originelle Geschichten über Musik und Musiker“ titelt Rudolf Hermes in der WAZ Duisburg vom 8. August 2014: „Mit einem ungewöhnlichen Konzept trat Dr. Hans-Joachim Heßler beim »Sommerlichen Orgelkonzert« in der Hamborner Friedenskirche an. Bei ihm drehte sich alles um »Komponisten und Kompositionen des Ruhrgebiets vom Mittelalter bis heute«. Geographisch konzentriert sich Heßler auf Essen, Dortmund und Duisburg und geht dabei auch einen Weg durch die Jahrhunderte. Vom Werdener Damenstift wechselte er […] in das Dortmund der Renaissance. […] [Es gibt] Wissenswertes, zum Beispiel dass die Melodien »Wie schön leuchtet der Morgenstern« oder »Wachet auf, ruft uns dies Stimme« vom Dortmunder Philipp Nicolai stammen. Oder dass Jacques Offenbachs Cello-Lehrer Joseph Alexander Professor an der alten Duisburger Universität war. Hübsch sind auch die Berichte des Duisburger Rechtsanwaltes Adolf Lentz über seinen Freund, den berühmten Komponisten Max Reger, der [ihm] sogar die »Träume an Kamin« gewidmet hat. Heßler betont die harmonischen Wagnisse dieses […] Stückes nachdrücklich. Zum Abschluss gibt es zweimal »Heßler pur«: »In seiner Impression Nr. 1« kombiniert er Orgelklänge mit zugespieltem Großstadtlärm, und in »Ritmico« greift er orientalische Rhythmen und Melodien auf. Wie er da mit der rechten Hand auf diversen Perkussionsinstrumenten trommelt, während die linke Hand und die Füße die Orgel bedienen ist schon eindrucksvoll.“



„Mit teilweise ungewohnten Klängen überraschte Hans-Joachim Heßler […] die Konzertbesucher in der Martinskirche in der Innenstadt. Im Rahmen des Kulturprogramms, mit dem die evangelische Kirche den 50. Geburtstag der Steinmann-Orgel der Martinskirche feiert, war der Musikwissenschaftler, Pianist, Organist und Komponist nun als Gastinterpret an der Orgel zu erleben. […] Sein Programm, das er übrigens auch moderierte, spannte den Bogen von Klängen, die im Essener Damenstiftes des Mittelalters entstanden sind, über Studien aus der Kompositionslehre des Dortmunder Musiktheoretikers Friedrich Beurhaus und seines Schülers am dortigen Gymnasium, Philipp Nicolai, aus der Renaissance über die Romantik im Ruhrgebiet bis hin zu zeitgenössischen Klängen aus der eigenen Feder. Mit Hilfe von Einspielungen von Vokalpassagen bei den Beiträgen alter Musik, die mit improvisatorischen Orgelfarben ergänzt wurden oder Alltagsgeräuschen und selbst gespieltem Schlagwerk bei der zeitgenössischen Musik wurde das Orgelspiel um extravagante Zugaben bereichert. […] Auch die ursprünglich für zwei tiefe Streichinstrumente gedachten Variationen des in Duisburg tätigen Joseph Alexander, der einst Lehrer des ungleich berühmteren Jacques Offenbach war. […] Aber auch der Klavier-Fuge des von Robert Schumann geschätzten und aus Dortmund-Hörde stammenden Romantikers Daniel Friedrich Eduard Wilsing gab Hans-Joachim Heßler eine sehr persönliche Note in diesem ohnehin ungewöhnlich vielgestaltigen Programm. […] Das bot […] ein Konzerterlebnis jenseits der sonst üblichen Repertoire-Pfade. Dabei wurde auch deutlich, dass die Musik im Ruhrgebiet auf eine lange Tradition zurückblicken kann“ (Gerd-Heinz Stevens in der WAZ vom 20.04.15).